Magenza – das jüdische Mainz und viel mehr….

Diese Gruppe aus dem Elsass hatte ein spezielles Interesse an Mainz, nämlich Magenza und ShUm.

 

Sie bewegten sich den ganzen Tag auf den Spuren der jüdischen Geschichte von ShUm und Magenza.

Der erste Besuch nach Ankunft in Mainz galt der neuen Synagoge von Mainz. Hier erlebten die Teilnehmer eine sehr informative Führung durch die Synagoge. Die Ausführungen unseres Führers waren sehr beeindruckend.

Synagoge Außen 2 Pamina    Synagoge Innen 1 Pamina

Danach begleitete ich die Gruppe zum gemeinsamen Mittagessen ins Haus des deutschen Weines. Gestärkt und voll Energie machten wir eine kleine Rundfahrt durch Mainz und fuhren wir dann zum Landesmuseum. Das Mainzer Landesmuseum besitzt eine Reihe von beachtlichen Exponaten zur jüdischen Geschichte von Mainz.

Sichtlich beeindruckt von der kleinen aber feinen Judaica Ausstellung und dem ältesten jüdischen Grabsteins Europas, besuchten wir noch den Ort des ehemaligen jüdischen Ghettos direkt gegenüber des Museums. Der Eingang des ehemaligen Ghettos wird symbolträchtig von der Anne Frank Schule „bewacht“. Dort lauschten meine Gäste den bewegenden Erläuterungen zu den Erinnerungsorten jüdischen Lebens in Mainz. Zum Abschluss brachte ich die Gruppe noch zum jüdischen Friedhof von Mainz, der heute noch genutzt wird. Eine Führung dort mit Besuch der Trauerhalle und anschließender Gesprächsrunde rundete unser Programm ab.

jüd Friedhof m Dr Glatz Pamina    Ende der Tour am jüd Friedhof

Sichtlich beeindruckt verließ die Gruppe Mainz. Beim Abschied hörte ich, wie einige Teilnehmer sagten, dass sie gerne wiederkommen möchten.

Genussvoll durch Mainz 14.01.2017

Heute am Samstag hat sich ganz unverhofft doch die Sonne gezeigt, was sich gleich auf die allgemeine Stimmung auswirkte. Ich traf meine Gruppe zu unserem kulinarischen Rundgang, wie verabredet, um 13 Uhr am Mainzer Dom. Strahlende Gesichter begrüßten mich, was gleich die Stimmung aufheiterte. Nach einer netten Begrüßung habe ich mich dann gleich über den Wissenstand der lieben Teilnehmer erkundigt. Die 6 Hessen, die aus dem Raum Friedberg nach Mainz zu einem gemeinsamen Wochenende gekommen waren, wussten nicht viel über Mainz und Rheinhessen, wie sich gleich zu Beginn herausstellte. Das war aber nicht schlimm.

genussvoll-durch-mainz

Nach meiner ersten Frage „Wer ist der berühmteste Mainzer“ – schaute ich erst in fragende Gesichter – bis dann ganz leise und zögerlich, kaum zu hören war er, der Name Johannes Gutenberg? Große Augen blickten mich an, ganz erwartungsvoll und fragend – bis ich dann dies lobend bejahte.

Die nächste Frage nach dem 2. Berühmtesten Mainzer blieb unbeantwortet, da die Gruppe verstummt war. Heiter klärte ich die Friedberger Besucher auf und es ging weiter zu unserer berühmten Heunensäule mitten auf dem Marktplatz von Mainz. Hier haben wir kurz und informativ die 2000-jährige Mainzer Stadtgeschichte im Schnelldurchlauf erläutert und noch einiges über Rheinhessen erfahren.

Unser Rundgang führte uns dann zum Rheinufer, wo wir über die Landeshauptstadt von Hessen, Wiesbaden, sprachen und das Verhältnis zwischen diesen beiden Städten abhandelten.

Danach ging es zu unserem ersten Zwischenstopp. Wir sind ins Haus des Deutschen Weines für unsere kulinarischen Mainzer Leckereien eingekehrt. Der Mainzer Teller, mit Weck, Worscht, Mainzer Handkäs und Spundekäs, dazu ein Glas Rheinhessen Wein hat das Herz meiner Gäste höher schlagen lassen. Genussvolle Laute verrieten mir, dass es alles auf Zustimmung stieß und es den Gästen schmeckte. Nach ca. 45 Minuten ging es dann weiter auf unserem Rundgang durch Mainz.

Unsere Tour führte uns noch in den 1000-jährigen Mainzer Dom. Beeindruckt von der Geschichte dieses imposanten Baus für die Ewigkeit ging es dann weiter durch die Altstadt zu unserem Ziel, die Weinbar Wangenrot in der Gaugasse von Mainz.

Dort wurden wir herzlich empfangen und nun kam der praktische Teil der Mainzer Erlebnistour. Eine 5-er Weinprobe mit Mainzer Brezel. Es wurden herausragende Rheinhessenweine kredenzt, die uns verständlich moderiert und mit gut gefüllten Gläsern, näher gebracht wurden.

Alles in allem eine gelungene Tour, die auch mir bei solch netten Gästen viel Spaß gemacht hat.

09.04.2016

09.04.2016 Weinhauptstadt Mainz – heitere Stadtführung mit anschließendem GWC Test

Unser liebes Mainz bekam heute wieder Besuch aus Wiesbaden und Frankfurt. Eine gut gelaunte Gruppe, die auf der Suche nach dem ganz besonderen Weinerlebnis war.

Mainz als Weinhauptstadt kennen zu lernen und dabei viel über die Stadt, ihre Menschen und Geschichte sowie den Wein zu erfahren, das war der Sinn unserer Begegnung.

Sehr liebe Gäste aus nah und fern, aus Wiesbaden und Frankfurt aber auch von unserer Rheinseite machten, sich am Samstag 09.04. auf, um zu erfahren, was GWC bedeutet. Ja das es sich dabei um das mittlerweile doch gut bekannte Weinnetzwerk „Great Wine Capital“ handelt, haben unsere lieben Gäste während dieser Führung ausführlich gelernt. Mainz als Weinhauptstadt also als „Great Wine Capital“ zeigte sich von seiner besten Seite. Und Petrus war uns wohl gesonnen.

Unser Stadtrundgang begann am Dom und natürlich auch mit einem Besuch des Innenraums. Der Mainzer Dom prägt auch heute noch das Stadtbild von Mainz und ist ein Zeugnis der einstigen großen Bedeutung dieser Stadt als „zweites Rom“ und des Mainzer Erzbischof. Die Besucher waren beeindruckt von der Größe, aber auch den vielen Denkmälern und meinen Ausführungen. Ganz motiviert waren die Besucher als ich anbot, die Orgelpfeifen der großen Orgel im Dom zu zählen, für die Zweifler unter ihnen. Leider reichte auch diesmal die Zeit nicht aus, um die 7986 Orgelpfeifen der Mainzer Domorgel zu zählen. Es reichte diesmal nur für die ersten 67.

Unseren Abschluss machten wir in der Altstadt von Mainz, mit ihren verwinkelten Gässchen, in der Augustinerstrasse kehrten wir dann beim „Gaumenschnaus“ ein.

Weinglaeser

Hier sollte nun die Bedeutung von GWC, also Great Wine Capital, und den Mainzer und Rheinhessischen GWC Weinen hergestellt werden. Wir kamen zur Probe und probierten 4 Weine. Es waren 2 Weine aus Rheinhessen von Ingelheim, dem Weingut Prieß im Vergleich mit GWC Weinen aus Südafrika, (weiß), Chile (rot). Eine Mainzer Brezel rundete das Geschmackserlebnis ab.

Eine besondere Verkostung, die im Gewölbekeller den richtigen Akzent bekam. Es lohnte sich auf alle Fälle, Weine direkt zu vergleichen und so die Great Wine Capital Idee kennen zu lernen. Das meinten meine Weinfreunde.

Mainz als Weinhauptstadt im „Great Wine Capital Netzwerk“, das ganz Deutschland als Weinbauland vertritt, kann sich durchaus sehen lassen. Eine lohnenswerte Erfahrung , damit war ich nicht alleine.

08.04.2016

08.04.2016 Die Schlemmertour mit anschließender 5-er Weinprobe

Auf unserer heutigen Schlemmertour im kleinen Rahmen, es waren 6 Teilnehmer, konnte ich Gäste aus Offenbach und Frankfurt begrüßen.

Auf der Schlemmertour durch Mainz, die gespickt ist mit viel Geschichte und Geschichtche über Stadt und Leute, lernten meine Besucher Mainz von seiner besten Seite kennen. Wir hatten noch Glück und konnten auch noch den Mainzer Dom besichtigen. Die Gäste waren sehr beeindruckt von diesem Bau für die Ewigkeit.

Danach gönnten wir uns eine Flasche Mainzer Sekt zur Stärkung. Wir alle prosteten uns zu und meine Besucher waren merklich gespannt, wie es mit „de Meenzer Geschischtje“ weitergeht.

Voller Begeisterung sogen sie alle Informationen auf und fieberten der ersten Station unserer kulinarischen Reise entgegen. Im Hintz & Kuntz versanken unsere Sinne in der köstlichen Vorspeise den „Kalbsbäckchen“ dazu ein vorzüglicher Wein aus der Region. Ein guter Speisenstart es kann sich nur noch steigern, hörte ich meine Schlemmerfreunde sagen.

Schlemmertour Mainz

Weiter heiter geschichtlich unterwegs gingen wir dann zur nächsten Station in den „Rote Kopf“. Hier erwartete uns der schöne Gewölbekeller und ein wunderbares Schweinemedallion mit hausgemachten Spätzeln.

Meine Schlemmerfreunde, ja als Freunde empfand die diese Gruppe, ließen ihren Empfindungen freien Lauf mit Äußerungen wie hmm, ahh, mmmh, köstlich, lecker. Ja das waren Äußerungen, über die sich ein jede/r Koch/in freut. Ich gab das Lob auch hinterher an die Küche weiter. Der Abschluss im „Rote Kopf“ war ein Nachtisch aus Vanille Eis mit Erdbeeren und Schlagsahne. Genuss pur und Stoff für die Hüften.

Weiter sinnlich getragen auf der Schlemmertour durch Mainz endeten wir nun in der Augustinerstrasse beim „Gaumenschnaus“ zu unserer sehr gelungenen 5-er Weinprobe. Übrigens auch die Mainzer Brezel fand noch ein Plätzchen im doch bereits gut gefüllten Magen meiner Genussfreunde.

Ja solch Gäste sind mir lieb – es schmeckt, man genießt, man lacht und freut sich! So ist es und soll es immer sein, bei uns in Mainz Tag aus Tag ein! Ein schöner Abend ging zu Ende.

08.April 2016

08.April 2016 Heiterer Rundgang durch Mainz mit 5-er Weinprobe

Langsam setzt sich die Sonne am Himmel durch und zeigt sich trotz der Wolken strahlend und wärmend.

Besonders an dem Wochenende der KW 14. Dieses Wochenende hat fast jeden aus seinen vier Wänden gelockt.

5-er Weinprobe

Ich hatte heute eine heitere Stadtführung mit anschließender 5-er Weinprobe mit Gästen aus verschiedenen Regionen, es war eine wirklich gelungene Veranstaltung. Nachdem meine Besucher, beeindruckt von der Stadtgeschichte und der Weinbautradition von Mainz, heiter den theoretischen Teil unseres Programms bewältigt hatten, kamen wir beim „Gaumenschnaus“ in der Mainzer Altstadt an, um hier zum praktischen Teil der Übung über zu gehen. Auf dem Programm stand eine 5-er Weinprobe gepaart mit einer Mainzer Brezel. Natürlich haben die gut gelaunten Stadtentdecker auch noch den Mainzer Geschichtstest absolviert. Ich muss sagen, alle Kandidaten hatten 100 Punkte. Bravo dachte ich und konnte innerlich beruhigt den Ausführungen der Weinprobe lauschen.

Ein erkenntnisreicher Nachmittag neigte sich dem Ende zu, mit der Erfahrung, dass nach unserem Event nun auch noch mehr Wiesbadner gut eine Mainzer Brezel essen können, allerdings die 7986 Orgelpfeifen im Mainzer Dom sind auch weiterhin ungezählt geblieben sind. Tja das wäre vielleicht bei der nächsten Stadtführung ein Programmpunkt. Ich habe es den Teilnehmern vorgeschlagen.

Dezember 04 – 06.12.2015

Gruppe Pastor Beck aus Westphalen – Westerkappeln

4. Dezember 2015

Eine evangelische Chorgruppe durch Pastor Beck hatte sich für 3 Tage angesagt. Ich durfte diese nette Gruppe an allen 3 Tagen durch die Region führen. Am 1. Tag verbrachten wir 2 unterhaltsame Stunden mit einer Mainzer Stadtführung einschließlich dem Gutenberg Museum und St.Stephan per Bus. Als Abendprogramm stand ein Besuch der Sektkellerei Kupferberg mit anschließendem Abendessen im Restaurant Kupferberg Terrasse an.

5. Dezember 2015

Heute haben wir Mainz vertieft und sind noch auf die äbsch Seit gefahren. Ja was ist wohl die äbsch Seit, na die falsche Rheinseite. Ja das glaubt man in Mainz. Als wir aber auf der äbsch Seit waren haben wir erfahren, dass wir doch auf der richtigen Seite waren und die andere Rheinseite also die Mainzer Seite die äbsch Seit ist. Das prächtige Wiesbaden mit seinen im 2. Weltkrieg unversehrten Straßenzügen voller eindrucksvoller Häuser im Stil des Historismus. Dann besuchten wir noch den hessischen Landtag und das schöne Stadtschloss im Herzen der Stadt. Danach ging es wieder zurück in die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt Mainz. Ein gelungener Tag an dem wir die beiden herrlichen Landeshauptstädte Mainz und Wiesbaden kennenlernten. Den Rest des Abends ließen wir dann in einem typischen Mainzer Weinlokal ausklingen. Das Weinhaus Wilhelmi hatte uns in jeder Hinsicht beeindruckt.

6. Dezember 2015

Heute war ein besonderer Tag nämlich Nikolaustag. Nach einer kleinen Süßigkeit aus dem Sack von Nikolaus fuhren wir von Mainz am Rhein entlang, vorbei am malerischen Nierstein nach Oppenheim. An diesem herrlich sonnigen Sonntag im Vormittag, war unsere erste Station die Oppenheimer Unterwelten. Ja da waren die Besucher wohl stark beeindruckt von den unterirdischen Kellergewölben von Oppenheim. Wir durchstreiften diese Unterwelten von Oppenheim nicht ganz ohne mulmigen Gefühlen und lauschten den sehr interessanten Geschichten über die Entstehungsgeschichte dieser Gänge. Die sehr kurzweilige Tour durch meine nette Gästeführerkollegin war eine Bereicherung. Zum Abschluss wurde jedem Besucher ein Gläschen Rheinhessenwein kredenzt. Alle waren begeistert und durstig. Ja das war am Nikolaustag genau das richtige für meine Gruppe. Nach einer kurzen Pause führte ich unsere schon stark beeindruckten Gäste zur gotischen Katharinenkirche. Was für ein Bau und welch imposante Geschichte konnte ich erzählen. In einer Seitenkapelle stimmte Pastor Beck die Gruppe auf den Sonntag ein und ich rundete den Besuch mit etwas Geschichte zur Kirche, Stadt und Region ab. Vor dem Verlassen der Kirche stimmte der Kirchenchor noch 3 Lieder an und brachte die Katharinenkirche zum Beben. Voller Eindrücke ging es dann im frühen Nachmittag heiter zurück nach Mainz auf den stimmungsvollen Mainzer Weihnachtsmarkt. Den Abend ließen die Teilnehmer dann individuell in Mainz ausklingen. Ich bin sicher, diese nette Gruppe wird Mainz und Rheinhessen in guter Erinnerung behalten.

Freitag 27. November 13:00 Uhr Wiesbaden

Tour durch Wiesbaden

Ich traf ich meine liebe Damengruppe im Hotel Best Western sehr zentral. Wir schlenderten gemütlich in Richtung Dernsches Gelände. Gut dort angekommen setze ich meine Erläuterungen zu Wiesbadens Geschichte fort und erfuhr von mittlerweile meinen ins Herz geschlossenen 6 Ladies, dass sie viel shoppen wollten. Nichts leichter als das in Wiesbaden. Auf der Wilhelmstrasse fanden wir bereits einige Läden von großem Interesse. Wir begaben ins aber doch zügig in den Landtag und das Wiesbadner Stadtschloss, was die sehr netten Ladies bewundernd lobten.

Heiter ging es weiter in den Kurpark und in die Lobby des Kurhauses. Alle waren begeistert vom riesengroßen Weihnachtsbaum dort. Als wir näher herankamen sahen wir, dass er aus ganz echten roten Weihnachtssternen besteht. Gleich wurde ich wissbegierig gefragt wie viele es denn seien. Ja stolz sagte ich, dass der Baum aus über 2000 echten roten Weihnachtssternen besteht und 8,15 m hoch ist.

Ich ließ meine Ladies ganz kurz alleine vor dem Baum, da ich eine Auskunft von der Information einholen wollte. Als ich zurückkam, sah ich, wie ein sehr jugendlich wirkender Herr vor den Damen nieder kniete und offensichtlich Fotos machte.

claudia und OB  Gruppe Wiesbaden  oB mit Gruppe
für Großansicht auf Bild klicken

Als sich der Herr erhob, erstarrte ich vor Schreck. Er überreichte gerade ganz freundlich einer der Damen ihren Fotoapparat mit den Worten wissen Sie wer ich bin?

Und dann ich hörte ich ihn ganz genau und mit einem Lächeln auf dem Gesicht: Guten Tag meine Damen ich bin der Oberbürgermeister von Wiesbaden.

Oh ich ahnte, was nun kommen würde: – Die Besitzerin des Fotoapparats erwiderte schlagfertig und mit lautem Lachen: „ Ja und ich bin der Kaiser von China“! Alle brachen sofort in schallendes Gelächter aus. Nur ich, die Mainzer Gästeführerin blieb todernst und verstummt. Blitzschnell schaute ich zu OB Sven Gerich, der lachte nur voll amüsiert.

Als nun der Wiesbadner OB Sven Gerich erfuhr, dass ich die Stadtführerin allerdings aus Mainz war, die dieser netten Damengruppe aus NRW Wiesbaden zeigt, machte OB Gerich sofort noch ein weiteres Erinnerungsfoto von uns allen mit den Worten „Das mache ich für meine Mainzer Freunde besonders gerne“.

Wir alle lachten ganz herzlich und bedankten uns über diese gelungene Begegnung.

Danke Sven Gerich ich freue mich, Sie bald wieder auf der Mainzer Fassnacht zu sehen.

Donnerstag 26. November 16:00 Uhr Mainz

Führung über den Weihnachtsmarkt und durch Dom und Altstadt von Mainz.

Wetter bewölkt, leichter Regen und Wind aus Richtung Südwest. Ausgestattet mit Regenschirm, den ich eigentlich immer dabei habe, um meine Gruppen durch die noch so gedrängten Gänge des Mainzer Marktes zu steuern, traf ich auf meine Gruppe aus Frankfurt vom „Deutschen Wetterdienst“.

Nach einer herzlichen und heiteren Begrüßung, ja ich dachte so bei mir, hier stehe ich mit meinem Regenschirm und begrüße den Deutschen Wetterdienst.

Wir begannen unsere Tour und begaben uns in den Dom. Dort war es nicht etwa still sondern eher geräuschvoll und umtriebig, da sich viele Besucher sicherlich auch von Außerhalb kommend dort befanden. Ich fand eine ruhige Ecke und berichtete über die 1000-jährige und ereignisreiche Geschichte dieses Baus für die Ewigkeit.

Sichtbar beeindruckt verließen wir den Dom und gingen in die Altstadt. Ich sah, dass der Regen nach gelassen hatte und fragte aber vorsichtshalber nochmal beim „Deutschen Wetterdienst aus Frankfurt“ nach. Meine Teilnehmer klärten mich aber gleich auf und sagten mir, dass sie nicht in der „Abteilung Wetterdienst“ wären sondern in der Buchhaltung. Naja macht nichts sagte ich. Das Wetter sprach sowieso für sich selbst und mir kam auch gleich in den Sinn „Über Mainz lacht die Sonne und über Wiesbaden die ganze Welt“. Mir rutsche das auch bei den Frankfurter Teilnehmern so heraus. Die verstanden das aber genau richtig und wir lachten herzlich. Gut gelaunt und gelacht über Wiesbaden kamen wir in der Mainzer Altstadt an. Nach meinen weiteren historischen Ausführungen konnte ich dann meine „Wetterfrösche“ in den Abend entlassen. Es scheint allen gefallen zu haben.

Rundgang Mainz für Einsteiger 31.Mai 2014

Heute möchte ich von einer Tour berichten, bei der mich die Teilnehmer sehr überrascht haben.

Es war der allgemeine Rundgang durch Mainz. Die Tour Mainz für Einsteiger.
Die Gruppe war ursprünglich recht groß. Ich führte 28 Personen durch Mainz, es war Samstag und die Stadt war sehr voll. Wir trafen die üblichen Gesichter in der Stadt, nämlich die zahlreichen Musiker, die an vielen Ecken den Mainzer Rundgang musikalisch begleiten.
Die Teilnehmer kamen aus ganz Deutschland waren alle gut gelaunt und auch das Wetter war auf unserer Seite. Heiter besuchten wir die Sehenswürdigkeiten der Stadt und endeten im Kirschgarten, dem Herzstück der Mainzer Altstadt.

Gutgelaunt verabschiedete ich mich und wollte mich gerade auf meinen Rückweg machen als….

Rundgang Mainz für Einsteiger

schon fast alle Teilnehmer weg waren, bemerkte ich, dass noch eine Gruppe von ca. 9 Damen anwesend war.

Sie sprachen mich an und bedankten sich für meine lustige und heitere Führung mit einem Gläschen Mirabellenschnaps. Ich stieß mit den heiteren Damen an, wir lachten, es wurden Fotos gemacht und dann hat die Sprecherin der Gruppe verkündet, dass sie als Fastnachtsverein von Ober Mörlen mir als lustige Mainzer Gästeführerin, eine Auszeichnung verleihen wollten. Sie heftete mir ohne zu zögern den Fastnachtsorden an meine Jacke und meinte, dass ich zum Ehrenmitglied des Weiberfasstnachtsverein von Ober Mörlen erkoren wäre. Mit Applaus wurde mir so feierlich der Orden verliehen. Wir besiegelten die Sache mit einem weiteren Schluck Mirabellenschnaps und einem Küsschen.

Die Damen hatten versprochen, mich zu der nächsten Altweiberfastnachtssitzung ihres Vereins in Kleinmainz , wie ich mir übermütig erlaubte , Ober Mörlen zu nennen, einzuladen.
Stolz ging ich von dannen.

Führung durch das jüdische Mainz 05.06.14

Magenza Gruppe aus Israel 05.06.2014

Heute hatte ich eine Gruppe junger Studenten aus Israel, die Mainz besuchten und eine Führung durch das jüdische Mainz gebucht hatten.

Es hatte mich sehr gefreut, dass ich diese Gruppe führen durfte, zumal ich gerade dieses Jahr erneut wieder fast 2 Wochen in Israel war.

Die Magenza Führung beleuchtet 1000 Jahre jüdische Gesichte in Mainz. Die jüdische Geschichte ist eng mit der Stadtgeschichte verbunden. Mainz als eine der drei ShUM Städte am Rhein und wird zusammen mit Speyer und Worms als Zentrum der jüdischen Gelehrsamkeit betrachtet.

Die Gruppe aus Israel lauschte aufmerksam den Erläuterungen zur Geschichte. Wir hatten auch viel Spaß miteinander und so lernte diese Gruppe aber auch das moderne Mainz von heute kennen, das dem jüdischen Leben in der Stadt durch die neue Synagoge viel Raum gibt und somit neue Hoffnung.

Eine auch für mich bereichernde Begegnung, in der auch gelacht wurde.

Als Andenken an unsere Begegnung erhielt ich als Anerkennung für meinen Einsatz ein kleines Geschenk vom Hagilboa Regional Council, einer fruchtbaren Region in Nordisrael, das nun bei mir im Büro einen besonderen Platz erhielt.